Fedora FAQ

1. Wie ermittle ich meine korrekte Hutgröße?
Es ist immer etwas ungenau von anderen Hüten auf die benötigte Hutgröße zu schließen, da die Modelle der verschiedenen Hersteller sehr unterschiedlich ausfallen können. Damit Ihr Hut am Ende richtig passt wäre es schön, wenn Sie Ihren Kopfumfang vor Bestellung einmal nachmessen könnten. Um Ihre korrekte Hutgröße zu ermitteln, messen Sie einfach Ihren Kopfumfang oberhalb der Augenbrauen mit einem Schneider-Maßband. Alternativ können Sie auch ein Stück unelastische Schnur nehmen und dies nach dem Messen an einen Zollstock halten oder ein großes Blatt Papier oder Bastelkarton um den Kopf legen, mit einem Stift markieren und abmessen. Wenn Sie zwischen zwei Hutgrößen liegen, wählen Sie in jedem Fall die größere und gleichen Sie evtl. mit Korkeinlagen aus (unter der Kategorie Zubehör zu finden). Es ist ratsam den Hut passend zu bestellen und eventuellen, gebrauchsbedingten Veränderungen des Schweißbandes durch Lagerung des Hutes auf einem Hutspanner entgegenzuwirken (http://www.advintagefedora.de/shop/Zubehoer).

2. Was genau heißt "handgemacht"?
Unsere handgefertigten Hutstumpen werden von uns per Hand bedampft und geblockt. Der Filz wird dauraffolgend per Hand abgeschliffen, gesäubert und präpariert. Danach wird die Hutkrempe per Hand zurechtgeschnitten. Es folgen das Zurechtscheiden und Einnähen des Schweiß- und Ripsbandes (ebenfalls per Hand). Zu guter Letzt wird das per Hand geschnittene Innenfutter genäht und eingebracht und der Hut per Hand in die gewünschte Form gebracht.

3. Internationale Hutgrößen
Hier eine Übersicht der verschiedenen Hutgrößen in verschiedenen Ländern:

EuropaEnglandAmerikaFrankreichWeltweit
55cm 6 3/4 6 7/8 4 S
56cm 6 7/8 7 4 1/2 S
57cm 7 7 1/8 5 M
58cm 7 1/8 7 1/4 5 1/2 M
59cm 7 1/4 7 3/8 6 L
60cm 7 3/8 7 1/2 6 1/2 L
61cm 7 1/2 7 5/8 7 XL
62cm 7 5/8 7 3/4 7 1/2 XL
63cm 7 3/4 7 7/8 8 XXL

 

4. Kann ich meinen Fedora im Regen tragen?
Unsere adVintage Fedoras werden speziell bearbeitet und behandelt um allen Witterungen möglichst gut standzuhalten. Generell ist jedoch zu sagen, dass Filzhüte keine Regenhüte sind, hier eignen sich Hüte aus Stoff, Leder und mit Wachs bezogene Hüte besser. Fisselregen oder hier und da mal ein Regentropfen sind kein Problem, jedoch sollte der Filz nie komplett nass werden. Dies liegt daran, dass der Filz beim Blocken gedehnt wird und es so zu winzig kleinen Lufteinschließungen kommt. Wenn der Hut nun durchnässt wird und danach trocknet, zieht sich der Filz wieder zusammen und geht in seine ursprungliche, vor dem Blocken gegebene, Form zurück. Biberfilz ist etwas dichter als Kanninchenfilz, so dass hier das Schrumpfen nicht so stark ausfällt.

Sollte Ihr Hut einmal nass geworden sein, stopfen Sie ihn gut mit Zeittungspapier aus, legen Sie ihn auf die Krone und lassen Sie ihn bei Zimmerteparatur trocknen.

5. Was ist der Unterschied zwischen Kaninchenhaar- und Biberhaarfilz?
Das Unterfell des Bibers, welches zur Hutstumpenherstellung genutzt wird, ist noch etwas feiner als das Unterfell des Kaninchens, was dem Hut eine seidigere und edelere Oberfläche verleiht. Zudem ist Biberhaarfilz dichter als Kaninchenhaarfiz, so dass der Hut Feuchtigkeit besser wegstecken kann. Am Ende entscheidet jedoch Ihr Geschmack.

6. Wozu benötigt man einen Hutspanner?
Es kann passieren, dass ein Filzhut mit den Jahren durch Luftfeuchtigkeit ein wenig schrumpft. Sollten Sie Ihren Hut einmal längere Zeit nicht tragen, ist ein Hutspanner empfehlenswert, damit Ihr Hut Ihnen auch nach längerer Zeit noch passt wie angegossen.

7. Was genau ist der Raiders Turn?
Im ersten Teil der Filmreihe wurde in vielen Szenen ein Hut benutzt, der auf dem Kopf etwas gedreht und und erst dann geformt wurde, so kommt es zu einer Spannung in der Krempe, durch die ein leichter Schwung entsteht. Nicht alle Kunden möchten diesen Turn, daher können Sie einfach nach Ihrem Geschmack entscheiden.

8. Warum werden die Hutfutter eingeklebt und nicht eingenäht?
Das Hutfutter ist das erste Teil, das bei einem Hut bei Bedarf ersetzt wird, da es durch Schweiß verfärbt und irgendwann eventuell auch unangenehm riecht. Statt das Hutfutter einzunähen sind wird dazu übergegangen die Hutfutter einzukleben, denn jeder Nadelstich verletzt den Filz des Hutes irreparabel. Wenn nun ein Hutfutter des Öfteren ausgetauscht und eingenäht wird, wird der Filz an dieser Stelle immer instabiler, was zu Problemen bei einem Neublock des Hutes führen kann. Wir nutzen zum Einkleben einen Kleber auf Naturkautschuk-Basis, der rückstandsfrei wieder zu entfernen ist und den Filz nicht beschädigt, wodurch Ihr Hut noch langlebiger wird.

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